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Info:
Willkommen im Lab, dem Labor von Runningserver.com. Diese Seiten sollen ihnen Einblick in meine Arbeit verschaffen und zeigen was alles möglich ist und wie man Spaß mit Technik haben kann.

Wenn Sie noch Fragen zu den hier gezeigten Versuchen haben schreiben sie mir einfach eine Email. Diese Seiten befinden sich zur Zeit noch im Aufbau.

Email Bitte Beachten Sie auch die Hindweise in Faq und Impressum bevor Sie sich die Programme herunterladen.

Achtung, ein Teil der hier gezeigten Experimente ist nicht unbedingt ernst gemeint und teilweise lebensgefährlich, ich rate vom nachmachen bestimmter Experimente ab und hafte weder für etwaige Personenschäden oder Schäden die durch das nachmachen eines der hier gezeigten Experimente entstehen könnten.
The Lab - Tonertransfer

Die Idee:
Am Platinenätzen scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Klar, in der Firma ist Prototyping mit Fotobeschichteten oder gefrästen Platienen Gang und Gebe und es steht professionelles Gerät bereit. Zuhause artet das Ätzen oft schon in der Vorbereitung in eine große Sauerei aus. Das Belichten und entwickeln der Platinen ist der kritische Schritt der oft an falsch dosiertem Entwickler oder fehlenem Belichtgerät misslingt und ein Fehler ist nicht wieder gut zu machen denn eine beim Entwickeln versaute Photobeschichtete Platine ist Schrott? Nicht mit dem Tonertransferverfahren! Tonertransfer funktioniert mit Normalpapier, direkt aus dem Laserdrucker. Man braucht keine giftige Chemie, Wenn es schiefgeht wird einfach nochmal gedruckt und noch mal probiert.

So gehts los:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Wir wollen ein Stück Platine für eine Chipkartenkontaktiereinrichtung ätzen. Mit einem Laserdrucker haben wir das Layout spiegelverkehrt auf ein Stück normales weißes Büropapier gedruckt. Die Erfahrung hat gezeigt das man gut daran tut große Masseflächen in Rasterform zu gestalten da Laserdrucker bei Permanentflächen oft zu wenig Toner aufs Papier bringen und man im Ergebnis dann poröse Masseflächen erhält. Daneben liegt die Platine. Wichtig ist das die Platine absolut sauber und vor allem Oxidfrei ist. Am besten man rubbelt die Platine zunächst mit Stahl oder besser Kupferwolle ab und reinigt sie danach mit Aceton.

Papier auf Platine legen:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Das Papier mit dem Layout wird nun auf die Platine gelegt. Um ein Verrutschen zu verhindern legen wir das Papier in eine Zeitung so das sich 2-3 Blätter über und unter der Platine befinden. Auf keinen Fall sollte das Papier mit Klebestreifen auf der Platine befestigt werden da sich Platine und Papier während des nächsten, doch recht hitzigen Schritt unterschiedlich ausdehnen. Besser man dimensioniert die Platine so das sich um das Layout herum ca. noch ein cm. Platinenmaterial befindet, dann ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Aufbügeln:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Nun folgt der erste kritische Schritt. Mit einem heißen Bügeleisen wird das Layout auf die Platine aufgebügelt. Durch die Hitze schmilzt der Toner und verklebt mit der Platine. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen sollte man ca. eine Minute mit dem Bügeleisen über die Platine fahren und dabei ordentlich druck ausüben. Danach kann man die Platine behutsam aus der Zeitung befreien. Aber Vorsicht: Die Platine ist noch sehr heiß und der Toner noch weich. Die Platine muß jetzt ersteinmal einige Minuten abkühlen. Das Vorher-Nachher-Bild Zeigt es deutlich: Vor dem Aufbügeln liegt das Papier noch gewölbt auf der Platine, nach dem Aufbügeln liegt es eng an der Platine und das Layout scheint leicht hindurch.

Abwaschen:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Ist die Platine abgekühlt muss das Papier entfernt werden. Hierzu wird die Platine in ein Bad mit Spülmittel gegeben und kurz eingeweicht. Dann wird das Papier vorsichtig Schicht für Schicht mit einer Zahnbürste abgetragen. Hierfür braucht man ein wenig Übung. Deshalb ist es auch das Beste wenn man sich beim ersten mal eine Testplatine aufbügelt und einfach mal etwas übt. Wichtig ist das man mit der Zahnbürste nicht zu stark aufdrückt da sonst der Toner beschädigt werden könnte. Auch ist es nicht gut wenn die Platine sehr lange im Wasserbad verbleibt da sich der Toner sonst ablöst. Es ist auch nicht möglich das Papier vollständig zu entfernen. Es werden immer kleine Fasern, vor allem an den Masseflächen, zurückbleiben. Diese sind jedoch nicht schlimm und behindern den Ätzvorgang kaum. Abschließend kann gesagt werden das das Verfahren für den Hobbybereich ausreichend ist. Normale Layouts für Bausteine im DIL-Format können ohne Probleme gefertigt werden. Schwierig wird es jedoch bei feineren SMD Strukturen.

Mit Chemie gehts besser:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Der Chemiker Schweizer (1818-1816) erfand schon im vorletzten Jahrhundert ein Mittel mit dem man Zellulose, also Papier auflösen kann. Das Lösungsmittel ist unter dam Namen "Schweizers Reagenz" bekannt und kann mit für Privatpersonen frei verfügbaren Chemikalien hergesetellt werden. Wir haben Schweizers Reagenz einmal testweise in unserem Hobby-Labor hergestellt und den Abwaschprozess wie oben beschrieben durchgeführt. Das Ergebnis war überaschend gut. Wer also mit der Chemie nicht auf Kriegsfuß steht findet unter http://diefoergs.de/Kap5/5.1.1.html umfangreiche Informationen zu Schweizers Reagenz.

(c)2001-2015 Philipp Maier, Hohen Neuendorf