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Info:
Willkommen im Lab, dem Labor von Runningserver.com. Diese Seiten sollen ihnen Einblick in meine Arbeit verschaffen und zeigen was alles möglich ist und wie man Spaß mit Technik haben kann.

Wenn Sie noch Fragen zu den hier gezeigten Versuchen haben schreiben sie mir einfach eine Email. Diese Seiten befinden sich zur Zeit noch im Aufbau.

Email Bitte Beachten Sie auch die Hindweise in Faq und Impressum bevor Sie sich die Programme herunterladen.

Achtung, ein Teil der hier gezeigten Experimente ist nicht unbedingt ernst gemeint und teilweise lebensgefährlich, ich rate vom nachmachen bestimmter Experimente ab und hafte weder für etwaige Personenschäden oder Schäden die durch das nachmachen eines der hier gezeigten Experimente entstehen könnten.
The Lab - SMD-Löten

SMD das Schreckgespenst:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern SMD steht für "surface mounted device" und ist bei gerade bei Elektronik Einsteigern als Schreckgespenst verschrien - allerdings ohne Grund, denn obwol es paradox klingt: SMD-Bauteile sind tatsächlich sehr viel leichter zu handhaben als die altbekannten bedrahteten Bauteile. Ein wesentlicher Vorteil von SMD ist das SMD keine Löcher benötigt. Auf Bohrungen kann also zum größten Teil oder gar ganz verzichtet werden. Kleinere Bauteile benötigen auch weniger Platz, die Verbindungsleitungen sind kürzer, was besonders bei HF-kritischen Anwendungen von großer Bedeutung ist. Außerdem wird die Platine erheblich kleiner und ist auch leichter zu erstellen. Während das Verlöten von Bauelementen wie SMD-Widerstände, SMD-Kondensatoren und SMD-Transistoren noch selbsterklärend ist wird es spätestens bei ICs mit engen Pinabstand im wahrsten Sinne des Wortes eng. Hier bedarf es eines kleinen Zaubertricks den ich im folgenden verraten möchte...

Fixieren:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Also fangen wir mit einem Alptraumszenario an: Ein IC im TQFP64 Gehäuse soll verlötet werden. TQFP64 bedeutet das an jeder Seite 16 Pins mit 0,75mm Pinabstand zu verlöten sind. Würde man intuitiv an die Sache rangegen würde man sich eine SMD-Lötnadel nehmen und mit dünnem Lot jeden Pin einzelnd verlöten. Zwar wäre das ein Weg, doch er ist schwierig. Durch die geringe Kontaktfläche zwischen Bauteil und Lötspitze wird kaum Hitze auf das Bauteil übertragen so das es schon beim schmelzen des Lotes zu Schwierigkeiten kommen kann. Auch verlötet man sich schnell und ruck zuck sind zwei Pins die nicht zusammen gehören verlötet. Wie auch immer. Für uns besteht der erste Schritt nun darin das Bauteil ersteinmal in Stellung zu bringen und an zwei Seiten anzupunkten so das es nicht mehr verrutschen kann.

Verlöten:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Nun tun wir etwas das zunächst völlog abwegig erscheint. Wir verlöten ohne Rücksicht auf Verluste einfach alle Pins miteinander und mit den Kontakten auf der Platine. So das die feinen Pins zunächst einmal zu einer dicken Wurst werden. Damit lösen wir zunächst einmal zwei Teilprobleme. Wir bringen ausreichend Hitze auf die Pins und die Platine und wir stellen eine gute mechanische Verbindung zwischen IC und Platine her.

Entlöten:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Als nächstes wird das überflüssige Lot wieder entötet. Wir benötigen dazu nichts weiter als ein Stück Litze und etwas Kolophonium. Die Litze wird kurz mit dem Lötkolben in das Kolophonium gedrückt und so mit Kolophonium benetzt. Wird die Litze nun unter Hitze an die zugelöteten Beinchen des ICs gehalten wird sich das Lot auf die Litze ziehen und dort hängen bleiben. Auf diese Weise kann man die Beinchen des ICs wieder vom Lot befreien. Mit den feinen Litzedrähtchen kommt man auch gut zwischen die IC-Beinchen wenn es sein muss. Es im übrigen auch noch bessere Flussmittel als Kolophonium. Im Handel sind Flussmitteldispenserstifte mit sehr dünnflüssigem Flussemittel erhältlich, hier reicht es das Lot mit einer Entlötsaugpunmpe grob zu entfernen und den Rest mit der Lötspitze aufzunehmen. Ist das Flussmittel weggedampft kann man mit dem Stift einfach neues auftragen. Links oben sieht man übrigens das Ergebnis, alle Beinchen sind sehr schön verlötet. Die Flussemittelreste können, falls man wert darauf legt, mit Aceton entfernt werden.

(c)2001-2015 Philipp Maier, Hohen Neuendorf