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The Lab - Ilda zu Single-Ended Adapter

Die Idee:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Vektor-Displays haben mich schon immer fasziniert. Vor allem finde ich das seit einigen Jahren im Netz umhergeisternde Scope-Clock Projekt sehr interessant. Ich habe auch noch vor soetwas mal zu machen. Über eine Onlineauktion bin ich nun an ein Tektronix 603A gekommen. Dieses Gerät ist nicht wie der Hersteller-Name vermuten lässt ein Oszilloskop, sondern im Grunde nur X/Y Monitor. Es hat keine der üblichen Funktionen die man von einem richtigen Scope her kennt. Die eingebaute Röhre hat auch eine Speicherfunktion, die jetzt im Moment aber (noch) nicht so interessant ist. Da ich ja gerne mit Showlasern rumbastele und Laser ja auch Vektordisplays sind habe ich mir gedacht das ich erstmal einen Ilda zu Signle-Ended Adapter bauen könnte und das Tek 603A damit betreiben könnte. Außerdem hätte ich damit eine Möglichkeit die Signalqualität des Ilda-Signals überwachen zu können. Also Teile gekauft und los gings.

Schaltungsbeschreibung:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Die Schaltung ist im wesentlichen das was man in jedem Laserprojektor vorfindet: Ein Differenzverstärker für jeden Kanal, der die differenziellen Signale vom Ilda-Port in Signle-Ended Signale verwandelt. Da ich mich in letzter Zeit etwas auf TL071 eingeschossen habe verwende ich auch hier wieder diese Opamps. Die Beschaltung findet sich in jedem Lehrbuch. Ich verwende immer 33k Wiederstände. Aber im Grund tut es auch was ähnlich hochohmiges. Wichtig ist nur das die Wiederstände alle gleich groß sind. Damit erhalten wir auch einen Verstärkungsfaktor von 1. So einfach ist das. Die Opamps brauchen allerdings +/- 12V. Diese Spannung generiere ich mit einem DC/DC Wandler. Das ist zwar nicht ganz billig, aber hat auch Vorteile. z.B.: Macht der DC/DC Wandler den ich verwendet habe eine galvanische Trennung – Schon mal eine Brummschleifenquelle weniger. Die Ausgänge habe ich mit Eingang-Potis beschaltet um Hsize/Vsize und Intensity etwas einstellen zu können. Ich gebe zu die Idee ist nicht soo super toll da durch die Potis die Ausgangsimpedanz etwas vermurkst. Aber der Tektronix 603A ist sehr schön hochohmig und die Kabel recht kurz. Da geht das schon in Ordnung. Man hätte vor dem Eingang mit Zwei-Gang-Potis arbeiten können oder noch einen Spannungsfolger nachschalten können. Aber na ja, jetzt ist es wie es ist ;-)

Fazit:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Das Ergebnis ist ganz ok. Ich bin damit sehr zufrieden. Erstmals kann ich nun mein Ilda-Signal auf einem Monitor überwachen. Man sieht das die Easylase etwas Rauschen in die Schaltung einträgt, was sich in einem leicht unscharfen Bild äußert. Das Rauschen ist jedoch hochfrequent und wird von den Scannern geschluckt. Der Tektronix 603A hat eine viel höhere Bandbreite als ein Scanner und stellt es deshalb dar. Auch werden die Punkte die die Ausgabekarte ausgibt sehr schön sichtbar. Man sieht hier deutlich das Laserprojektoren mehr mit NC-Maschinen verwand sind als mit den klassischen Vektordisplays. Es wird an dem Punktraster sehr schön sichtbar das wie bei einer NC-Maschine der Interpolator (Lasersoftware/Ausgabekarte) Sollwerte (Ilda-Ausgang) für den Lageregler (im Scanner) vorgibt. Beim Ilda-Testbild sieht man an dem Rahmen außen das die Punkte am Ende dichter zusammen sind als in der Mitte der Linie. Wenn die Punkte dichter werden Be bzw. entschleunigt die Achse. Bei NC-Maschinen ist es ganz genauso. Das heist aber leider auch das die klassische Ilda-Hardware (ohne weitere Signalverarbeitung) für auf Röhren basierende Vektordisplays nicht geeignet ist. Auch ein auf einen Röhrenbildschirm ausgelegtes System lässt sich nicht ohne weiteres an einen Laserprojektor anschließen.

Nachtrag:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Das Problem das die Easylase etwas hochfrequentes Rauschen in das System einträgt habe ich mittlerweile mit einem passiven Tiefpass am Ausgang in den Griff bekommen. Einfach noch einen 100k Wiederstand in Reihe und direkt am Ausgang einen 10pF Kondensator gegen Masse schalten und das Rauschen verschwindet. Der so entstandene Tiefpass hat eine Bandbreite von rund 160Khz. Damit ist das ganze immernoch breitbandig genug um auch schnelle Vektorbildschirme anständig bespaßen zu können. Ich habe inzwischen auch etwas eigene Software für meine Easylase geschrieben. Das Foto zeigt eine Simpel-Version einer Scope-Clock. Das Bild ist klar und scharf. Die Easylase ist wirklich eine exzellente Vektorgrafikkarte - nicht nur für Lasershows.

(c)2001-2015 Philipp Maier, Hohen Neuendorf