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Info:
Willkommen im Lab, dem Labor von Runningserver.com. Diese Seiten sollen ihnen Einblick in meine Arbeit verschaffen und zeigen was alles möglich ist und wie man Spaß mit Technik haben kann.

Wenn Sie noch Fragen zu den hier gezeigten Versuchen haben schreiben sie mir einfach eine Email. Diese Seiten befinden sich zur Zeit noch im Aufbau.

Email Bitte Beachten Sie auch die Hindweise in Faq und Impressum bevor Sie sich die Programme herunterladen.

Achtung, ein Teil der hier gezeigten Experimente ist nicht unbedingt ernst gemeint und teilweise lebensgefährlich, ich rate vom nachmachen bestimmter Experimente ab und hafte weder für etwaige Personenschäden oder Schäden die durch das nachmachen eines der hier gezeigten Experimente entstehen könnten.
The Lab - Der Nokia 3330 Fernschalter

Die Idee:
Als das Nokia 3330 meiner Mutter anfing massive Accuprobleme zu bekommen wurde ein neues Handy angeschafft. Das alte 3330 bekam ich zur freien Bastlerverfügung geschenkt. Ich überlegte was man mit einer so alten Gurke noch anfangen könnte bis mir einfiel das dieses Handy einen Vibramotor hatte. Ein solcher Motor wird in der Regel mit ungefähr 1,6 - 2 V Gleichspannung betrieben und das reicht alle mal aus um damit über einen Transistor ein Relais ansteuern zu können und somit quasi per Telefonanruf z.B. schon mal die Kaffemaschine einzuschalten.

Hinweis: Ich rate davon ab an Telefonen herumzubasteln auf denen noch Garantie ist da durch die Bastelei die Garantie des Telefones auf jeden Fall verloren geht. Außerdem braucht man geschickte Hände, denn Handytechnik ist eine sehr filligrane Angelegenheit die ein gewisses Handwerkliches Können voraussetzt.

Den Vibramotor anzapfen:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Das erste Problem das sich einem in den Weg stellt ist die Frage wie man überhaupt einen Draht an die Handplatine anschließen kann. Normalerweise sind in Nokiahandys alle Bauteile gesteckt und haben Federkontakte mit denen sie mit der Platine verbunden sind. Man kann einen Draht nicht direkt an die Handyplatine anlöten da die Hitze des Lötkolbens den Kontaktpunkt verbrennen kann. Die Gefahr das man dabei die Platine versaut ist einfach zu groß. Deshalb habe ich nicht die Platine sondern die Kontakte des Vibramotors angezapft. Dazu befreit man den Motor zunächst einmal aus seiner Gummihülle. Bevor man die Kontakte des Vibramotors jedoch benutzen kann muss man den Motor mit einer hohen Spannung erst durchbrennen lassen. Danach hat der Motor einen unendlich hohen Wiederstand bzw. ist durchgebrannt und man kann die Kontakte nutzen. Ich empfehle hierbei lackierten Kupferdraht, dieser ist durch den Lack isoliert, steif und sehr dünn. Deshalb lässt er sich optimal in einem Handygehäuse verlegen.

Der Weg nach Draußen:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Die nächste Frage ist wie man den Draht nach draußen bekommt und zwar möglichst so das man das Telefon hinterher noch ganz normal benutzen kann. Es liegt nahe einen schon von natur aus gegeben Eingang zu verwenden. Ich habe den Headset hier den Headset Eingang genommen, dieser ist eine Klinkenbuchse und deshalb gut zu verwenden. Als Erstes wird der Vibramotor wieder in seiner Gummihülle gesteckt und an seinem angstammten Platz wieder eingebaut. Von dort aus kann man jetzt den Kupferdraht bis hin zur Headsetbuchse verlegen und wie auf dem ersten Bild gezeigt verlöten. Welche Pins mit welchem Kontakt des Klinkensteckers verbunden sind lässt sich leicht mit einem Durchgangsprüfer feststellen. Ist dieser Schritt gelungen ist das schwierigste geschafft. Nun muss man nur noch verhindern das die Federkonkakte der Headsetbuchse die Kontaktstellen auf der Platine berühren. Deshalb muss man die nicht mehr benötigten Kontakte mit einem Stück gutem Isolierband abkleben. Aber Vorsicht es sind nicht nur die zwei angelöteten Kontakte mit der Headsetbuchse verbunden sondern es sind insgesamt fünf Kontakte die abgeklebt werden müssen. Ich empfehle vor dem Abkleben alles noch einmal gründlich durchzumessen. Wenn alles abgeklebt ist kann das Handy wieder zusammengeschraubt werden.

Tipps zur Weiterverarbeitung des Signals:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Weiterverarbeitung des Signals. Das Signal ist eine hochfequente überwiegend positive Pulsspannung. Wenn man die Spannung mit einem Mulitmeter misst dann erhält man einen Spannungswert von 1,6 - 2,0V. Ein solches Signal reicht nicht aus um damit ein Relais zu schalten. Ich empfehle das Signal mit einer Diode gleichzurichten, dann mit einem Kondensator zu glätten und dann mit einer Transistorstufe zu verstärken. Interessierte können sich hier das Oszilogramm als Video herunterladen, leider gibt es nicht viel her da die Frequenz des gemessenen Signals den Frequenzbereich meines Oziloskop übersteigt und deshalb nur ein grüner Block zu sehen ist.

Das Schaltmodul:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Ich habe mir ein Modul zusammengelötet das bei einem eingehenden Anruf aktiviert wird und aktiviert bleibt bis jemand kommt und es zurücksetzt. Es genügt ein Klingelzeichen um das Modul zu aktivieren, legt man auf, wird das Signal mittels Selbsthaltung über ein Relais gespeichert. Auf dem Schaltplan den ich gezeichnet habe sieht man links eine Diode, diese hackt den negativen Teil ab. Danach wird das Signal mit dem parallel zur Vibramotorspannung liegenden geglättet. So bekommt man am Ende eine fast absolut glatte Spannung von ungefähr 4,5 V. Der Vorwiederstand Rv vor dem Transistor begrenzt den Basisstrom des Transistors. Wenn das Telefon klingelt steuert der Transistor auf und das Relais zieht an. Der Clou an der Sache ist das Relais die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors kurzschließt und so das Relais auch angezogen bleibt wenn man wieder auflegt. Parallel zum Relais liegt noch eine Leuchdiode mit Vorwiederstand die die Aktivität des Modul anzeigt. Die in Sperrrichtung parallel zum Relais liegende Diode ist eine Freilaufdiode. Diese darf auf keinen Fall weggelassen werden da sonst die durch das Relais erzeugte Selbstinduktionsspannung den Transistor zerstören würde. Lassen Sie diese Diode auf keinen Fall weg denn sonst können Sie nach jedem Anruf den Transistor austauschen. Selbstgebaut ist doch immer noch am genialsten. Alle denen die kein Handy mit Vibrationsalarm haben brauchen nicht traurig sein. Es gibt immer noch den Piepserspannung und die Spannung der Hintergrundbeleuchtung des Displays die man theoretisch genauso nutzen könnte.

(c)2001-2015 Philipp Maier, Hohen Neuendorf