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Info:
Willkommen im Lab, dem Labor von Runningserver.com. Diese Seiten sollen ihnen Einblick in meine Arbeit verschaffen und zeigen was alles möglich ist und wie man Spaß mit Technik haben kann.

Wenn Sie noch Fragen zu den hier gezeigten Versuchen haben schreiben sie mir einfach eine Email. Diese Seiten befinden sich zur Zeit noch im Aufbau.

Email Bitte Beachten Sie auch die Hindweise in Faq und Impressum bevor Sie sich die Programme herunterladen.

Achtung, ein Teil der hier gezeigten Experimente ist nicht unbedingt ernst gemeint und teilweise lebensgefährlich, ich rate vom nachmachen bestimmter Experimente ab und hafte weder für etwaige Personenschäden oder Schäden die durch das nachmachen eines der hier gezeigten Experimente entstehen könnten.
The Lab - BodyElectric

Die Idee:
Vor kurzem habe ich auf eBay einen kaputten EKG Monitor ersteigert. Schon allein wegen der hübschen Bildröhre konnte man da nichts falsch machen. Nach ein par Tagen kam bei mir ein großes Packet an. Als ich ihn öffnete quollen mir gleich Massen an EKG Papier entgegen. Nach einimgem Wühlen fand ich schließlich den EKG Monitor. Das Gerät war winzig, und hatte eine noch winzigere Bildröhre die auch als Magisches Auge durchgegangen wäre. Flogendes ist daraus geworden...

Das EKG:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Nach dem öffnen des Gerätes kamen mir gleich zwei völlig eingetrocknete Bleiaccus entgegen. Es waren zwei kleine "Dryfit" Accus a 6V in Reihe. Also schnell mal am Labornetzteil 12V eingestellt und Voila! Das EKG zeigte eine mit Netzbrummen verzierte Nulllinie. Wahrscheinlich waren die Accus schuld am Tod des Netzteils gewesen. Das Netzteil wurde dann nach einigen vergeblichen Wiederbelebungsversuchen durch ein altes Videorecordernetzteil ersetzt. Das Linke Bild zeigt den bereits wieder in Stand gesetzten EKG Monitor. Das Gerät sieht einem herkömmlichen Oszi sehr ähnlich. Leider ist ein EKG als Oszi auf grund der geringen Bandbreite nicht zu gebrauchen. Wer mit einer EKG Elektrode in einer Digitalschaltung herumstochert wird nicht einmal einen Ausschlag auf dem Monitr sehen da die Eingangsfilter für Bandbreiten von wenigen Hz ausgelegt sind. Außerdem ist die Zeitbasis im vergleich zum Oszi eher gemöchlich. Es dauert bis zu zwei Sekundn bis der Elektronenstrahl einmal über den Schirm gewandert ist.

Empfindlichkeit
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Die Potentiale des Körpers liegen im Bereich von 0 - 100 mV. Diese Spannungen kann man, wenn man sich geschickt anstellt messen. Am einfachsten geht das mit einem Digitalvoltmeter. Man nimmt beide Tastköpfe in die Hand und schon beginnt die Anzeige zu schwanken. Wer diese Spannungen aber als Funktion U(t) darstellen will muss etwas früher aufstehen da Störfaktoren wie Netzbrummen einem den Spaß ganz schön verderben können. Bei einem EKG werden hochfrequente Störungen von vorn herein durch einen Tiefpass ausgesperrt. Die Restlichen Störungen werden durch eine sichere Erdung des Körpers minimiert. Die Messung der Herzströme erfolgt über mehrere Elektroden (Es reichen 2) deren Spannungsdifferenz mit einem Differenzverstärker gemessen wird. Der Differenzverstärker hat auch gleichzeitig den Vorteil das Störungen die sich über beide Elektroden gleichzeitig einkoppeln quasi ignoriert werden - So oder so ähnlich müsste es funktionieren.

Selbstversuch
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Zu allererst wurde erstmal eine kleine Platine geätzt auf der vier BNC-Stecker Platz fanden. Die Platine wurde über DIN-Stecker an das EKG angeschlossen. Jetzt konnte man vom Oszitastkopf bis hin zum Frequenzgenerator alles anschließen. Als nächstes musste ein Satz Elektroden her. Ein altes Elektrodenpaar von ein einem ollen Reizstromgerät (Ich sag nur QVC ;-) wurde mit einem alten BNC-Netzwerkkabel verbunden und als Brustelektrode verwendet. Das ganze war besonders praktisch weil noch die Original Haltebänder vorhanden waren. Als Masse wurde einfach ein langes Stück Drahtgeflächt von einem alten Koaxkabel verwendet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Krankenhausecht konnte man auf dem Monitor die Herzströme (Video) beobachten.

Ein Wort der Warnung
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Ein EKG Gerät ist ein medizinisches Gerät, welches, da es direkt an den menschlichek Körper angeschlossen wird, in regelmäßigen Zeitabständen auf seine elektrische Sicherheit üperprüft werden muss (Prüfsiegel). Wenn man bedenkt das allein die Bildröhre eines solchen Gerätes mit Spannungen jenseits der 1000V Grenze betrieben wird dann kann einem schon flau im Magen werden. Deshalb rate ich prinzipiell von Experimenten und Selbstversuchen mit medizinischen oder zweckentfremdeten Messgeräten ab. Der direkte Anschluss von Geräten jedweder Art an den menschlichen Körper ist LEBENSGEFÄHRLICH"

Weiteres zum Thema:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Wer jetzt neugierig geworden ist findet unter http://formica.nusseis.de/EKG/ eine Bauanleitung für ein 3 Kanal EKG mit Rechneranschluss und unter http://www.grundkurs-ekg.de/ viele nützliche Informationen zum Thema.

(c)2001-2015 Philipp Maier, Hohen Neuendorf