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Info:
Willkommen im Lab, dem Labor von Runningserver.com. Diese Seiten sollen ihnen Einblick in meine Arbeit verschaffen und zeigen was alles möglich ist und wie man Spaß mit Technik haben kann.

Wenn Sie noch Fragen zu den hier gezeigten Versuchen haben schreiben sie mir einfach eine Email. Diese Seiten befinden sich zur Zeit noch im Aufbau.

Email Bitte Beachten Sie auch die Hindweise in Faq und Impressum bevor Sie sich die Programme herunterladen.

Achtung, ein Teil der hier gezeigten Experimente ist nicht unbedingt ernst gemeint und teilweise lebensgefährlich, ich rate vom nachmachen bestimmter Experimente ab und hafte weder für etwaige Personenschäden oder Schäden die durch das nachmachen eines der hier gezeigten Experimente entstehen könnten.
The Lab - Die Funkantenne

Die Funkantenne:
Auf die Idee mal eine vernünftige Antenne zu bauen bin ich erst gekommen als mir einer meiner Freunde ein altes Röhrenfunkgerät geschenkt hat. Das Problem ist das solche Funkgeräte auf Grund ihrer Wellenlänge oft sehr lange und große Antennen benötigen. Meine Antenne erreicht zwar nicht die geforderten Lambda / 4 sondern kommt gerade mal an Lambda / 8 heran aber selbst mit dieser verkürzten Antenne bekomme ich problemlos weit entfernte Radiostationen und Morsestationen rein. Sendeexperimente habe ich allerdings noch nicht gemacht weil ich noch keine Amateurfunklizenz habe und ohne Lizenz kann Funken ein teures Hobby werden.

Der Antennenmast:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Der Sendemast ist so konstruiert das er völlig mobil ist und bei Gewitter reingeholt werden kann. Ein mobiler Sendemast ist auch deshalb praktisch weil man ihn mal eben ins Auto laden kann um irgendwo in der Wildnis seinen Sender aufzubauen. Zur Anwendung kamen hier fast ausschließlich Baumarktmaterialien aus dem Obi. Der eigentliche Mast, also der Teil der die Antenne festhält besteht aus vier Winkel-Aluminiumschinen (von Alfer) die unten und oben von einem Rahmen der ebenfalls aus Winkel-Aluminiumschinen gebaut ist gehalten werden. Der obere Rahmen ist etwas kleiner als der untere. Dadurch bekommt der Mast eine Pyramidiale Form was ihn besonders Sendemastartig aussehen lässt. Später wurden dann zwischen den senkrecht verlaufenden Aluminiumschinen Querstreben aus Aluminiumstreifen gesetzt so gewinnt der Aufbau an Stabilität. Ungefähr auf halber Höhe wurden noch zwei Aluschinen befästigt in die in 1/2cm Abstand Löcher gebohrt wurden (Auf dem Bild gut zu sehen). In den oberen Rahmen wurden ebenfalls im gleichen Abstand Löcher gebohrt damit die Antennenteile später daran befästigt werden können. In den unteren Aluminiumrahmen wurde zum Schluss ein Brett geschraubt auf das Pflastersteine gelegt wurden. Dies ist wichtig damit der Antennmast einen stabielen Stand bekommt. Beachten Sie das sie ein richtiges Brett verwenden und keine Spanplatte die Spanplatte würde schon nach kurzer Zeit aufquellen und sich dadurch aus ihrer Verschraubung lösen.

Die Antenne:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Die Antenne selbst besteht aus zwei 2m langen Aluminiumrohren und einer 1m langen Gewindestange. Die beiden Aluminiumrohre haben unterschiedliche Durchmesser und sind in einander gesteckt, so das sie wie eine Teleskopantenne eines Kofferadios auseinandergezogen und wieder zusammengedrückt werden können. Da die Rohre viel Spiel haben wurde am unteren Ende des zweiten Rohres etwas Kupfergeflecht aus einem alten Antennenkabel befestigt damit ein sicherer Kontakt zwischen den beiden Stäben hergestellt wird. In die obere Stange wurde ca. 20cm vor Ende ein kleines Loch gebohrt. Durch dieses Loch wird nach ausziehen der Antenne ein Stift (Auf dem Bild zu sehen) gesteckt der verhindert das die Rohre auf grund ihres Eigengewichtes wieder in einander rutschen. Durch diese einfache Bauart hat man bereits jetzt schon eine fast 4m lange Hochantenne. Damit es schließlich am Ende satte 4,5m werden wird zusätzlich noch die Gewindestange in das obere Aluminiumrohr gesteckt. Da es sehr schwierig ist in eine solch dünne Stange ein Loch zu bohren habe ich eine Lüsterklemme von ihrem Plastikschutz befreit und diese auf den Stab geklemmt so wird verhindert das der Stab in das Aluminiumrohr rutscht und damit man nicht jedes Mal einen Schraubenzieher benötigt habe ich an die Schraube der Lüsterklemme den Kopf einer größeren Schraube gelötet. So kann man die Lüsterklemme problemlos mit den Fingern auf und zu schrauben. Die fertige Antenne wird mittels zwei Winkel-Plastikschienen, die ebenfalls bei Obi gekauft wurden, gehalten. An dem unteren Teil der Antenne wurde ein Plastikrohr befestigt welches über eine Schraube die in der unteren Plastikschine steckt gestülpt wird. Damit das ganze auch gut hält wurde es mit einem Stift gesichert. Die obere Plastikschine wurde mit einem großen Bohrer durchbohrt, so das die Antenne locker hindurchpasst. Um die Isolation gegen den Mast zusätzlich zu verbessern wurde ein Stück Schrumpfschlauch, an der Stelle wo die Antenne die Plastikschiene berührt, gestülpt und mit einem Gasbrenner festgeschrumpft. So ist die Antenne gut gegen den Mast isoliert und kann bequem abgenommen werden und nach belieben verkürzt und verlängert werden.

Der Anschlusskasten:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern Der Antennen Anschluss wurde ein 75 Ohm Koaxialkabel aus dem Baumarkt genommen. Eigentlich sollte es bei Funktechnik ein 50 Ohm Kabel sein aber zum belauschen der Kurzwelle und für kleinere CB-Funk Experimente reicht erst mal ein 75 Ohm Kabel. Wer allerdings alle fünfe Gerade sein lassen will der sollte sich auf jeden Fall für ein 50 Ohm Kabel entscheiden. Um das Kabel mit dem Antennenstab zu verbinden habe ich zunächst einen kleinen Anschlusskasten an die Antenne gebaut. Dieser besteht aus einem Rest Kabelschine. Im Kasten befindet sich eine Schraube die sich mit den Fingern auf und zu drehen lässt. Mit Hilfe dieser Schraube lässt sich das Antennenkabel ohne Löten bequem anschließen. Da Feuchtigkeit der Tod für Antennenkabel ist habe ich das Kabel nach dem ich es abisoliert habe zusätzlich mit Epoxydharzkleber imprägniert. So wird verhindert das Feuchtigkeit in das Kabel dringt und es absäuft. Damit man das Kabel beim auf und Abbauen der Antenne nicht unnötig strapaziert wurde es zunächst zu einem am Antennenmast befästigten Hauptanschlusskasten (Siehe Bild) geführt. Dort wurde es in ein mit einer Antennenbuchse versehenes HF dichtes Gehäuse, in dem übrigens mal ein TV-Modulator eines Commodore Plus4 gewesen ist, geführt und fest verlötet. Jetzt kann man bequem ein Antennenkabel anschließen und loslegen. Der Hauptanschlusskasten ist Regendicht und abschließbar.

Kleiner Nachtrag:
Die Antenne ist mittlerweile ein Haufen Schrott. Das ganze Projekt ist primär an der nicht vorhandenen Erdung gescheitert. Ja ja. kein Blitzableiter - meine Eltern sind halt keine Ingenieure da fehlt dann beim Hausbau schon mal das ein oder andere wichtige Detail ;-). Auch der Frequenzbereich war eher sportlich gewählt - ich wollte damals Kurzwelle machen die Antennen werden da irregroß - so groß konnte ich meinen Mast einfach nicht bauen. Und nicht zu vergessen: Das 75 Ohm-Kabel... Als das ganze dann einen gewissen Grad an vergammelung erreicht hatte habe ich den Kram auf den Sperrmüll gestellt - die Metalldiebe haben sich sehr gefreut. Heute bin ich schlauer. Meine Lieblingsfrequenzen bewegen sich im 70cm Band. Da sind die Antennen klein und praktisch. Also wenn ihr euch einen Mast baut: Schön erden, 50 Ohm für die Zuleitung verwenden und für Kurzwelle ist ne Langdrahtantenne quer durch den Garten vielleicht die bessere Lösung.

(c)2001-2015 Philipp Maier, Hohen Neuendorf