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Info:
In meiner Freizeit beschÀftige ich mich viel mit Elektronik, Technik und GerÀten. Hier auf meinen Laborseiten stelle ich die Ergebnisse meine Projekte vor.

Wenn Sie noch Fragen zu den hier gezeigten Dingen haben schreiben sie mir einfach eine Email. Diese Seiten befinden sich zur Zeit noch im Aufbau (Wird auch niemals fertig werden, keine Sorge...)

Bitte Beachten Sie auch die Hindweise in Faq und Impressum bevor Sie sich die Programme herunterladen.

Achtung, die hier gezeigten Experimente und Basteleien sind lebensgefĂ€hrlich und richten sich ausschließlich an Fachleute mit entsprechender Sachkenntnis. Das hier gezeigte erfordert einen sicheren Umgang mit Hochspannung, Strom, Lasern und Giftstoffen. Die Warnung ist ernst gemeint und ich hafte weder fĂŒr PersonenschĂ€den oder SachschĂ€den!
The Lab - Die Wetterstation 2.0

Die Idee:
Die Wetterstation war in die Jahre gekommen, als alle Sensoren bis auf den Temperatursensor ausgefallen waren musste etwas neues her. Zwar wĂ€re ich jetzt in der Lage gewesen die komplette Elektronik und Mechanik, eventuell sogar mit Funk selbst zu entwickeln aber als ich bei einem billig Elektronikversender eine Wetterstation mit Wind, Windrichtung, Niederschlag, Luftdruck, Luftfeuchte und Temperatur fĂŒr kleines Geld fand, habe ich zu geschlagen. Die Wetterstation basiert jetzt auf einer WS1600 von der Firma Technoline.

Der Kasten:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrĂ¶ĂŸern Das GehĂ€use ist ein klassisches WetterstationsgehĂ€use. Es besteht aus zwei Holzplatten, vier Vierkanthölzern an den Ecken zwischen denen schrĂ€g gestellte Latten eingeklĂ€mmt wurden. Das ganze ist verleimt und mehrfach lackiert. Es ist ratsam das GehĂ€use wie ein Fenster zu behandeln. FĂŒr Holzfenster gibt es Grundierungs und Hauptlack. Ich habe die Wetterstation mehrfach grundiert und zweimal mit dem Hauplack lackiert. Das ganze steht mittlerweile seit ĂŒber fĂŒnf Jahren (Baujahr war 2003) auf dem Balkon und hat sich weder verzogen noch hat das Holz angefangen zu gammeln. Diese Wetterstation ist selbstverstĂ€ndlich abschließbar so das unbefugte nicht am Innenleben herumfummeln können. Der Kasten war frĂŒher mit Schlauchklemmen an der BrĂŒstung des Balkons festgemacht. Nach der Renovierung habe ich die Wetterstation am Zinkblech eines Dachbalkens festgeklemmt. Die Haltekonstruktion aus Aluminium ist ausgefeilt und vermeidet direkten Kontakt mit dem Zinkblech um ein Auflösen der Metalle zu verhindern. Das Funkmodul der Wetterstation befindet sich im Inneren und ist mit einem Plexiglaskasten vor Spritzwasser geschĂŒtzt.

Der Windsensor:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrĂ¶ĂŸern Der Windsensor funktioniert denkbar einfach. Mit einem Reed-Relay wird die Windgeschwindigkeit gemessen. Die Windrichtung wird mit einem optischen Geber gemessen - alles kein großes Geheimnis. Wenn ich es enthwickelt hĂ€tte, hĂ€tte ich es genauso gemacht. Leider hat der Windrichtungssensor der WS1600 ein Problem: Seine Ausrichtung ist fest eingestellt. Man ist also gezwungen den Sensor nach den aufgedruckten Windrichtungen ausgerichtet zu montieren. Das passte nicht zu dem Design meiner Station. Ich hĂ€tte den Sensor schrĂ€g montieren mĂŒssen. Also habe ich die Windfahne abgeschraubt und mir das innere angesehen. Um die Windfahne vor verrutschen zu schĂŒtzen ist die Achse des Sensors an einer Seite abgeschrĂ€gt, genau wie bei Potentiometerknöpfen. Ich habe dann das Loch in der Windfahne einfach aufgebohrt. Danach konnte ich die Windfahne ausrichten wie ich wollte. Leider war sie danach leicht schief, aber das störte nicht.

Der Niederschlagssensor:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrĂ¶ĂŸern DarĂŒber wie man einen Niederschlagssensor bauen kann, der auch noch die Niederschlagsmenge und nicht nur das gerade Niederschlag stattfindet detektieren kann habe ich mir damals den Kopf zerbrochen. Der Niederschlagssensor der Kaufwetterstation funktioniert nach einem genial einfachen Prinzip: Es gibt einen Trichter fĂ€ngt zunĂ€chst den Regen ein. Unter dem Trichter befindet sich eine Wippe mit zwei Auffangmulden. Der Trichter fĂŒllt die gerade oben liegende Auffangmulde. Ist die Mulde voll kippt die Wippe. Dann ist die andere Auffangmulde oben und kann gefĂŒllt werden bis die Wippe wieder kippt. Bei jedem kippen wird ein an der Wippe befestigter Magnet an einem Reed-Sensor vorbeibewegt. Auf diese Weise kann der Niederschlag, quantisiert in WippenfĂŒllungen, gezĂ€hlt werden. Der Bei der Wetterstation mitgelieferte Sensor hat allerdings einen Makel der mir absolut nicht gefallen hat. Die Wippe hat sich einfach in den Sensor entleert. Es gab zwar löcher im Boden des Sensors durch die das Wasser abfließen konnte aber dann war das Wasser unter dem Sensor. Das bedeutet das es unter dem Sensor immer feucht gewesen wĂ€re. Das ist natĂŒrlich ein Problem. Ich habe mir fĂŒr diesen Zweck eine Auffangwanne aus Blei gelötet. Die Bodenlöcher im Sensor habe ich grĂ¶ĂŸer geschnitten und die BleiwĂ€nde der Auffangwanne bis in den Sensor hochgezogen. Das ganze funktioniert, ist aber wie ich im Nachhinein denke ein ziemlicher Overkill. Ein stĂŒck Bleiblech unter dem Sensor hĂ€tte es auch getan. Die Niederschlagssensoren kann man im ĂŒbrigen auch fĂŒr wenig Geld einzeln kaufen und wegen der Einfachheit mit eigenen Schaltungen verwenden. Einmal kippen bedeutet 0,5mm Niederschlag.

Der Temperatursensor / Hygrosensor und Funkmodul:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrĂ¶ĂŸern Der Temperatur / Hygrosensor ist direkt im Funkmodul integriert. Es handelt sich dabei um einen SHT7x (der kleine Chip) der ĂŒber i2c angesprochen wird. Von den grĂ¶ĂŸeren ist der untere der Hauptprozessor und der obere der Funkchip. Um was es sich dabei genau handelt konnte ich leider nicht rausfinden. Das Funkmodul selbst befindet sich gut vor Spritzwasser geschĂŒtzt in einem Plexiglaskasten innerhalb der Wetterstation. Der Wind und der Regensensor ist per Kabel mit dem Funkmodul verbunden. Die Kabel sind dabei so gefĂŒhrt das eingedrungenes Wasser nicht an den Kabeln in die Elektronik laufen kann. Den Glaskasten habe ich um das Funkmodul gebaut nach dem es mir nach nur 3 Tagen durch einen Wassrschaden kaputtgegangen ist. Das hat mich damals so sehr geĂ€rgert das ich eigentlich vor hatte eine eigene Funkwetterstation zu entwickeln. Allerdings ist das Vorhaben nicht ganz trivial, vor allem wegen der Stromsparproblematik. (Stromfresser kann jeder AnfĂ€nger bauen, aber wirklich stromsparende Batteriebetriebene GerĂ€te zu bauen die mit einer Batterie lange Zeit auskommen ist eine Kunst) Nach dem die Wetterstation ein halbes Jahr im Keller gelegen hat habe ich mir bei deutschlands beliebtestem Elektronikwahrenhandel eine neue WS gekauft. Diesmal habe ich mir geschwohren nichts damit zu machen was die Garantie ungĂŒltig werden lĂ€sst. Zum GlĂŒck waren die alten in meiner Wetterstation schon eingebauten Sensoren voll kompatibel. Und das wichtigste von allem: Diesmal habe ich vor Ort einen Ansprechpartner und 3 Jahre Garantie.

Fazit:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrĂ¶ĂŸern ZunĂ€chst einmal muss man sagen das die WS1600 an sich ein tolles GerĂ€t ist. Von der Ausstattung her lĂ€sst das GerĂ€t keine WĂŒnsche offen. Zumindest keine AnfĂ€ngerwĂŒnsche - denn ProfiausrĂŒstung ist schon was anderes. Wirklich toll ist auch das man jederzeit zusĂ€tzliche Anzeigetafeln fĂŒr wenig Geld in OnlineauktionshĂ€usern nachkaufen kann, so kann man an allen wichtigen Stellen im Haus Displays aufstellen. Auch andere Ersatzteile sind verfĂŒgbar. Sogar das Funkmodul habe ich in einem Onlineshop zum nachkaufen gesehen. Bei dem PreisleistungsverhĂ€ltnis kann man echt nicht meckern. Ein Set kostet gerade mal 100 Euro. Durch die Funkverbindung entfĂ€llt auch die leidige Blitzschutzproblematik (Ja, ich wohne in einem Haus OHNE Blitzableiter, toll was?). In den Anzeigetafeln wird ein abgesetztes Funkmodul verwendet. Möglicherweise lassen sich hier mit ein bisschen Geschick und GlĂŒck die Wetterdaten abgreifen und in einen PC leiten. Das Funkmodul wird vom Hersteller "IT+ Technoligie" genannt. Im Internet findet man dazu leider nichts, nur das es mit 868Mhz arbeitet. Jetzt fragt man sich natĂŒrlich worin der Nutzen einer solchen Anlage besteht, man könnte ja auch einfach den Wetterbericht schauen - allerdings ist es wie ich finde sehr spannend die WetterverĂ€nderungen vor Ort direkt messen zu können. Vor allem die Anzeige fĂŒr die "GefĂŒhlte Temperatur" wird im Winter sicherlich praktisch.

technoline.de -- Hersteller der WS1600
wetter-pabneukirchen.at -- Wetterstation Pabneukirchen

Tip: Schau dir doch auch mal meine Computersammlung an!
(c)2001-2018 Philipp Maier, Hohen Neuendorf