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Platinen belichten:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern Bevor Platinen ge√§tzt werden k√∂nnen muss das was nicht ge√§tzt werden soll zun√§chst irgendwie vor den √Ątzchemikalien abgeschirmt werden. Es gibt einige Methoden um dies zu tun. Eine davon ist zun√§chst einen lichtempfindlichen Lack auf die Platine aufzubringen und dann mit einem negativ oder auch positiv den Lack zu belichten, zu entwickeln und dann schlie√ülich zu √§tzen. Im Handel sind auch entsprechnede Materialen und Chemikalien leicht erh√§ltlich. Platinen erst zu belichteten, dann zu enwickeln und schlie√ülich zu √§tzen ist mit Abstand das eleganteste Hersetellungsverfahren was man am K√ľchentisch durchf√ľhren kann. Mit etwas √úbung bekommt man damit auch sehr feine Layouts hin.

Anfertigung des Positives:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern Die im Handel erh√§ltlichen Platinen sind Fotopositiv beschichtet, das bedeutet das wir kein Negativ sondern ein Positiv brauchen. Alles was wir f√ľr die Herstellung brauchen sind zwei Projektorfolien und einen Laserdrucker. Im Handel sind zwar besondere Platinenfolien erh√§ltlich, diese sind jedoch sehr teuer und man kann gleichwertige oder sogar bessere Ergebnisse mit zwei √ľbereinandergelegten Projektorfolien erzielen. Wichtig ist das das Layout spiegelverkehrt gedruckt wird, denn die Seite mit dem Toner soll nacher genau auf der lichtempfindlichen Schicht liegen damit m√∂glichst kein Licht von der Seite auf nicht zu belichtende Teile scheint. Die Folie wird doppelt genommen um das positiv wirklich lichtdicht zu bekommen, denn je lichtdichter das Positiv, desto unkritischer ist auch die Belichtungszeit. Beim √ľbeinanderlegen der Folien muss man diese an einer Seite mit einem Klebestreifen sichern. Ich pers√∂nlich habe √ľbrigens lange Zeit mit den teueren Laserfolien gearbeitet und kann sagen das die Methode mit den zwei Folien genauso gute, wenn nicht sogar bessere Ergebnisse liefert. Noch ein Wort zu doppelseitigen Platinen. Doppelseitige Layouts sollte man nur dann in Betracht ziehen wenn es wirklich nicht anders geht und das Layout auch mit Drahtbr√ľcken nicht mehr effizient zu gestalten ist. Doppelseitige Platinen sind besonders heikel weil sie ja deckungsgleich belichtet werden m√ľssen. Hier werden zwei Positive zu einer Tasche (Eventuell ein St√ľck Platine als Abstandshalter verwenden) verklebt in die die Platine dann eingelegt wird. Man k√∂nnte auch zwei d√ľnne (0,5mm) Platinen getrennt √§tzen und diese dann mit Epoxydharz verkleben.

Belichten:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern Belichtet wird mit UV-Licht. Die Platinen sind auch nur in dieser Wellenl√§nge wirklich empfindlich. Man braucht den Raum also weder abzudunkeln, noch eine Rotlichtlampe zu verwenden. Trotzdem sollte man die Platine aber nach dem abziehen der Schutzfolie nicht lange herumliegen lassen. Zum Belichten sind im Handel zum Teil sehr teure Ger√§te erh√§ltlich. Man kann aber auch sehr gute Ergebnisse mit einfachen Hobbymethoden erreichen. Zum einen gibt es im Handel spezielle UV-Gl√ľhbirnen zum anderen findet man auf Flohm√§rkten hin und wieder Gesichtsbr√§unger√§te. Die Br√§unungsger√§te haben zu dem den Vorteil das die Zeitschaltuhr schon eingebaut ist. Einziger Nachteil ist der geringe Abstand der R√∂hren, dem l√§sst sich aber ganz gut mit einer Milchglasscheibe abhelfen die das Licht etwas streut. Die optimale Belichtungszeit ermittelt man am besten mit kleinen Teste√ľcken. Ich habe einen Gesichtsbr√§uner mit Milchglasscheibe und belichte ca. 10 Minuten. Der eigentliche Prozess ist einfach: Man zieht die Folie der Platine ab, legt das Positiv mit der Tonerseite auf die Fotoschicht und belichtet das ganze. Sehr wichtig ist das da√ü Positiv wirklich √ľberall kontakt mit der Platine hat sonst werden die Leiterbahnen sp√§ter unscharf oder verlaufen. Wichtig: UV-Licht ist sch√§dlich f√ľr Haut und Augen. Man tut gut daran sich nicht allzusehr dem Licht auszusetzen.

Entwickeln:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern Idealerweise setzt man das Entwicklerbad vor dem Belichten an damit man nach dem Belichten sofort enwickeln kann. Als Entwickler verwendet man gew√∂hnlich NaOH. Am besten man h√§lt sich an die Dosieranleitung auf der Packung. Den Entwickler sollte man immer in der ben√∂tigten Menge ansetzten, da er schell ges√§ttigt ist und sich im angesetzten Zustand auch nicht gut lagern l√§sst. Verbrauchter entwickler kann stark verd√ľnnt im Abfluss entsorgt werden denn NaOH ist auch ein Bestandteil in herk√∂mlichen Rohrreinigern. Achtung: Wer NaOH-L√∂sung dennoch zum Chemiem√ľll bringen will darf diese nicht in Plastikflaschen lagern da NaOH-L√∂sung Plastik angreift. Neben dem Entwicklerbad stellt man noch eine Schale mit Wasser auf um die Platine gleich w√§ssern zu k√∂nnen. Wichtig ist auf akkuraten Arbeitsschutz zu achten. Handschuhe und Schutzbrille sind in jedem Fall Pflicht! Bevor die Platine ins Entwicklerbad gegeben wird sollte man auf jeden Fall auf einem kleinen Testst√ľck ausprobiert haben ob die Entwicklerl√∂sung die richtige Konzentration hat - so kann man sich gerade am Anfang jede Menge √Ąrger sparen. Die ins √Ątzbad gegeben Platine wird sich nach kurzer Zeit an allen Stellen auf die UV-Licht gefallen ist schwarz verf√§rben. Die Enwicklungszeit ist relativ unkritisch. Die unbelichteten Stellen werden vom Entwickler nicht gel√∂st, man muss also nicht wie bei Fotos den richtigen Zeitpunkt erwischen. W√§hrend des Entwickelns sollte man durch Ankippen der Schale kleine Wellen erzeugen, dies sorgt f√ľr einen besseren Prozess. Wenn der Abl√∂sungsprozess zum Stillstand gekommen ist kann man die Platine herausnehmen und im Wasserbad w√§ssern. Man ist hier aber noch nicht fertig. Wenn man genau hinschaut wird man feststellen das sich auf den zu √§tzenden Stellen noch ein leichter Grauschlier befindet. Dieser l√§sst sich mit einem feuchten Einmal-k√ľchentuch leicht abwischen. Man kann hier ruhig leicht aufdr√ľcken, der ungel√∂ste Lack ist sehr hart und Widerstansf√§hig. L√∂st sich der Lack trotzdem mit ab war die Entwicklerl√∂sung zu stark. Auch dies kann vorher mit dem Testst√ľck gepr√ľft werden. Ist die Platine sauber kann sie ins √Ątzbad. Ist die Platine fertig ge√§tzt kann man den Fotolack mit Aceton entfernen und die Platine mit Flussmittellack einspr√ľhen.

Tip: Schau dir doch auch mal meine Computersammlung an!
(c)2001-2018 Philipp Maier, Hohen Neuendorf