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Info:
In meiner Freizeit beschäftige ich mich viel mit Elektronik, Technik und Geräten. Hier auf meinen Laborseiten stelle ich die Ergebnisse meine Projekte vor.

Wenn Sie noch Fragen zu den hier gezeigten Dingen haben schreiben sie mir einfach eine Email. Diese Seiten befinden sich zur Zeit noch im Aufbau (Wird auch niemals fertig werden, keine Sorge...)

Bitte Beachten Sie auch die Hindweise in Faq und Impressum bevor Sie sich die Programme herunterladen.

Achtung, die hier gezeigten Experimente und Basteleien sind lebensgef√§hrlich und richten sich ausschlie√ülich an Fachleute mit entsprechender Sachkenntnis. Das hier gezeigte erfordert einen sicheren Umgang mit Hochspannung, Strom, Lasern und Giftstoffen. Die Warnung ist ernst gemeint und ich hafte weder f√ľr Personensch√§den oder Sachsch√§den!
The Lab - Röhrenmonitor kalibrieren

Die Idee:
Manchmal kann es sein das man in die √ľberaus unangenehme Verlegenheit kommt einen R√∂hrenmonitor kalibrieren zu m√ľssen. Gerade bei alten Monitoren lassen sich von au√üen gerade mal Helligkeit und Kontrast regeln. Im g√ľnstigsten Falle kann man √ľber Regler die Horizontale und die Vertikale kalibrieren. Tats√§chlich hat man viel mehr Macht √ľber das Bild als man beim ersten Blick auf die oft sp√§rlichen Regler vermutet. Als ich mein Siemens Nixdorf Terminal, das innerlich v√∂llig vergammelt war restaurierte musste ich auch einen neuen Monitor in das Terminal einbauen. Ein alter Monitor war schnell gefunden allerdings war die Bildr√∂hre ein par Zentimeter zu gro√ü was rein optisch von Au√üen bis auf die Tatsache das man nur einen Ausschnitt aus dem angezeigten Bild sehen konnte auch nicht st√∂rte. Das Bild musste also so kalibriert werden das es sich √ľber den Ausschnitt erstreckte der von Au√üen auch zu sehen war. Im Folgenden werde ich erkl√§ren was dazu alles gemacht werden musste und welche Ver√§nderung am Monitor welchen Effekt brachte. Ich rate allerdings Anf√§ngern von Basteleien an Monitoren ab da in diesen Ger√§ten lebensgef√§hrliche Hochspannung auftritt. Ich √ľbernehme keine Haftung f√ľr Hardware oder Personensch√§den. Das Nachmachen der genannten Tipps erfolgt auf eigene Gefahr.

Bild Position einstellen:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern Das Bild an die Richtige Stelle zu R√ľcken kann mit den auf der Platine normalerweise zur Verf√ľgung stehenden Reglern zu einem Nervenspiel werden. Die Regler auf der Platine erlauben im Normalfall auch keine genaue Positionierung des Bildes sondern beziehen sich auf die Amplitude der Ost-West und Nord-S√ľd Ablenkung, regeln also nicht die Position sondern nur den Faktor der dem Elektronenstrahl sagt wie weit er auf dem Bildschirm auspendeln soll. Eine genaue Positionierung wird am hinteren Teil der Ablenkerspule mit zwei Magnetblenden vorgenommen. Diese befinden sich immer am hinteren Teil in der N√§he der Katode. Diese zwei Blenden haben je eine Lasche an der man sie bequem mit den Fingern hin und herschieben kann. Verschiebt man die Blenden, welche im Prinzip nichts anderes sind als magnetisierte Eisenpl√§ttchen, hin und her √§ndert sich die Position des Bildes. In der Regel √§ndert man mit einer der beiden Blenden die Horizontale Position und mit der anderen die Vertikale Position. Es empfiehlt sich etwas mit diesen Blenden herumzuspielen, kaputtmachen kann man dabei nichts, man sollte sich aber die urspr√ľngliche Position notieren. Zur Sicherheit sollte man die Laschen nur mit den Fingerspitzen anfassen. Wenn sie schwer zug√§nglich sind kann man ein St√ľck Holz oder Plastik zum verschieben nehmen.

Kissen einstellen:
Mein Kater Normalerweise hat das Bild eines Monitors oder Fernsehers eine rechteckige Form. Diese Form wird in der Fernsehtechnik als "Kissen" bezeichnet. Ist das Bild an den Seiten eingedellt oder ausgebeult spricht man von einer "Kissenverzerrung". Wenn das Bild also wie das Kissen eines schlampig gemachten Bettes aussieht muss man es neu einstellen. Auch das ist sehr einfach. An den Ablenkerspulen befinden sich kleine viereckige Magnete. Das Magnetfeld dieser Magneten ist dazu da der Ablenkung, die von Natur aus etwas unregelm√§√üig ist, den letzen Schliff zu geben. Das Bild kann also wie ein Kissen beim Bettenmachen hier und da etwas gezupft und glattgezogen werden in dem man an den kleinen Magneten herumdreht. Meistens sind die Magnete mit etwas Lack fixiert, mit den Fingern oder einem St√ľck Holz oder Plastik an unzug√§nglichen Stellen lassen sie sich jedoch gut verdrehen. Es ist ratsam nach dem Einstellen des Kissens die Magnete wieder mit etwas Lack (am besten Nagellack) zu fixieren denn das Magnetfeld der Ablenkerspulen ist ein recht starkes wechselndes Magnetfeld das die Magneten innerhalb k√ľrzester Zeit wieder verstellen w√ľrde.

Horizontalablenkung einstellen:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern F√ľr die Horizontalablenkung gibt es in der Regel immer einen Regler und dieser ist im Normalfall immer eine regelbare Induktivit√§t, also eine kleine Spule mit einem Eisenkern der sich mit einem Schraubenzieher verstellen l√§sst. Damit kann man die Bildbreite, also die Horizontalablenkung um einige Zentimeter einstellen. Manchmal kann es jedoch sein das ein bis zwei Zentimeter nicht genug sind und der Regler einfach nicht reicht. Wenn man das Kissen auf der Horizontalen st√§rker zusammendr√ľcken m√∂chte als der Monitor eigentlich zul√§sst dann kann man mit einem einfachen Mittel nachhelfen. Alles was man tun muss ist die Amplitude der Horizontalablenkung zu verringern. Theoretisch k√∂nnte man einen einfachen Wiederstand nehmen, dann w√ľrde ein Teil der Spannung am Wiederstand abfallen und das Bild w√ľrde zusammenfallen. Das Problem ist jedoch das auf der Ablenkerspule ein sehr hoher Strom flie√üt und man deshalb einen sehr leistungsstarken Wiederstand (einige Watt) ben√∂tigen w√ľrde. Es geht jedoch auch einfacher: In alten Computernetzteilen findet man oft Ringkernspulen mit einem dicken Kupferdraht. Man l√∂te sich einfach eine solche Spule aus und schalte sie in Reihe zu der Ablenkerspule. Die Spule entwickelt auf grund der Wechselspannung sofort einen induktiven Wiederstand und verringert so auf sehr effektive Weise die Amplitude der Horizontalablenkung. Jetzt kann man in aller Ruhe die Spule so lange abwickeln bis man die gew√ľnschte Kissenbreite erreicht hat. Es empfiehlt sich dabei den eigentlichen Regler in Mittelposition einzustellen damit man in hinterher zur Feineinstellung verwenden kann.

Weitere Tipps:
Mein Kater Das linke bild zeigt mein Nixdorf Terminal, es ist kaum zu glauben das hinter dem Geh√§use ein wesentlich gr√∂√üerer Computermonitor steht. Wenn man mit Bildr√∂hren herumspielt sollte man niemals den Respekt vor dieser Technik verlieren. Bildr√∂hren sind luftleer gepumpte Glaskolben die schon bei der kleinsten Macke implodieren k√∂nnen. Passen Sie also mit Werkzeugen Auf, ein Schraubenzieher ist schnell fallengelassen und das Zimmer mit Scherben √ľbers√§ht. Desweiteren werden Bildr√∂hren mit Hochspannung betrieben. Die Hochspannung, auch Anodenspannung genannt, dient dazu die Elektronen zu beschleunigen und gegen den Bildschirm zu schleudern wo sie dann als Leuchtpunkte zu sehen sind. Die Hochspannung wird durch ein dick isoliertes Kabel an der Seite der Bildr√∂hre eingespeist. Ich rate davon ab an dieser Isolation herumzuspielen. Auch wenn der Monitor ausgeschaltet ist bleibt Hochspannung in der Bildr√∂hre die wie ein Kondensator wirkt zur√ľck. Die Ablenkerspulen werden in der Regel mit ein par Volt betrieben, sind also relativ ungef√§hrlich. Hinten an der Katode wo Heizspannung und die Spannung f√ľr die Elektronenblenden anliegt k√∂nnen es wiederum einige hundert Volt sein. Beim Umgang mit Bildr√∂hren ist also in jeder Hinsicht Vorsicht geboten. Zus√§tzlich sollten sie brachten das sie an Elektroger√§ten niemals mit beiden H√§nden gleichzeitig arbeiten sollten. Ein Elektriker mit dem ich mich mal unterhalten hatte gab mir diesbez√ľglich folgenden Tip mit auf den Weg: "Die linke hand in die Hosentasche, mit der rechten Hand arbeiten."

Tip: Schau dir doch auch mal meine Computersammlung an!
(c)2001-2018 Philipp Maier, Hohen Neuendorf