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Die Idee:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern Die Notwendigkeit f√ľr einen einfachen Leistungsbegrenzer entstand als ich das erste mal Justagearbeiten an meinem Lasershowsystem vornehmen musste. Die Laser lie√üen sich in ihrer Leistung nicht elektronisch drosseln, nur ganz abschalten. Die Leistung der Laser ist in diesem System sehr hoch (ca. 100mW) Justagarbeiten einfach so bei voller Leistung vorzunehmen ist unm√∂glich. Erstens ist man danach wahrscheinlich blind und man w√ľrde bei dem glei√üenden Licht auch nichts sehen, also scheidet es auch aus den Vorgang mit einer Kammera zu filmen und Videoassistiert durchzuf√ľhrn. Eine einfach M√∂glichkeit den Laser auf ein absolutes minimum zu drosseln musste her. Also habe ich mir folegenden kleinen Leistungsbrenzer ausdacht: Ein spiegel, der ein ganz kleines bisschen durchl√§ssig ist wird im 45-Grad-Winkel vor der Austritts√∂ffnung des Lasers positioniert. Die Reflektion wird auf eine rauhe, schwarze Fl√§che gelenkt. Man k√∂nnte zwar den Spiegel auch senkrecht vor dem Laser aufstellen, doch dann w√ľrde fast alle Energie zur√ľck in den Laser geleitet und ihn eventuell besch√§digen. Das bisschen Licht was den Spiegel durchdringt hat dann nur noch einen winzigen bruchteil der eigentlichen Laserleistung und es kann gefahrlos justiert werden. ACHTUNG: Ich weise nochmal darauf hin das der Nachbau und das anschlie√üende Benutzen auf eigene Gefahr passiert. Wenn zum Beispiel die Spiegel f√ľr irgendeine unsichtbare Linie durchl√§ssig sind und ihr euch die Augen kaputt macht - Pech gehabt!

Zuerst muss ein Halter her:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üernWir brauchen zuerst einen Halter f√ľr den Spiegel. Im √úbrigen haben sich Spiegel aus alten PC-Bildscannern als gut brauchbar erwiesen. Sie sind l√§nglich und reichen da der Laser ohnehin einen kleinen Strahldurchmesser hat. Man schneidet also ein St√ľck Blech aus, das man in der Mitte knickt so das ein ungef√§hr 45 Grad gro√üer Winkeln entsteht und schneiden f√ľr den Spiegel ein l√§ngliches Loch frei. Dann schneiden wir noch Seitenteile und verl√∂ten alles. Alternativ k√∂nnte man das ganze auch aus Pappe oder Plasik bauen. Ich hatte gerade extrem gut l√∂tbares Blech zur Hand.

Spiegel einkleben:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üernAls Spiegel haben sich wie schon gesagt Scannerspiegel als Geeignet erwiesen. Diese klebe man nun mit der spiegelnden Seite nach innen in das Geh√§use. Das hat den Vorteil das es hinterher beim Benutzen nicht so leicht zu Besch√§digungen der Spiegeloberfl√§che kommen kann. Man kann den Spiegel sehr gut mit Epoxykleber einkleben. Am besten erst kurz anpunkten und dann richtig verkleben. Schneiden kann man die Scannerspiegel mit einem einfachen Glasschneider an aus dem Baumarkt. Man ritzt rundherum den Spiegel ein bis er von selber an der gew√ľnschten Stelle bricht. Eventuell muss man etwas nachhelfen.

Lichtschlucker einbringen:
Klicken Sie auf das Bild um es zu vergr√∂√üern Das Licht muss irgendwo bleiben. Am unteren Teil des Geh√§uses wird deshalb zun√§chst ein st√ľck Schmirgelpapier eingeklebt. Danach bepinselt man die Innenseiten mit schwarzer Abt√∂nfarbe, diese bildet beim trocknen eine rauhe Oberfl√§che aus und wirkt deshalb sehr gut lichtschluckend. Wichtig ist auch das man die nach innen seitlich √ľberstehenden Seiten des Spiegels mitstreicht damit kein Licht auf Umwegen nach au√üen gelangen kann und eventuell gef√§hrlich wird. Das Schmirgelpapier hilft das Restlicht etwas zu zerstreuen. Das Bild zeigt den gerade frisch gestriechenen Leistungsbegrenzer, deshalb gl√§nzt die Farbe noch etwas.

Tip: Schau dir doch auch mal meine Computersammlung an!
(c)2001-2018 Philipp Maier, Hohen Neuendorf